Sozialrecht

 

 

Der Bürger fühlt sich von der Komplexität des staatlichen Sozialsystems meist überfordert. Schreiben der Ämter sind nicht verständlich.

 

Hilfe im Behördendschungel.

 

Im Sozialrecht setzen wir für unsere Mandanten Leistungen durch, die ihnen seitens des Staates (Behörden, Ämter) zustehen.

 

Wir beraten schwerpunktmäßig im Sozialversicherungsrecht, Schwerbehindertenrecht und im Bereich der Eingliederungshilfe.

 

Wir überprüfen für Sie behördliche Bescheide und vertreten Sie in Widerspruchsverfahren sowie in Verfahren beim Sozialgericht, Landessozialgericht und Bundessozialgericht.

 

 

 

Wir übernehmen für Sie Themen rund um

 

-          die gesetzliche Rentenversicherung ( Erwerbsminderungsrente, die Witwenrente, Rehabilitationsleistungen, Fragen der Versicherungspflicht)

 

-          die gesetzliche Krankenversicherung (Krankengeld, Behandlungsmaßnahmen, Hilfsmittel, Beitragsbemessung)

 

-          die gesetzliche Pflegeversicherung (Pflegegeld),

 

-          die Arbeitslosenversicherung (Arbeitslosengeld, Insolvenzgeld, Teilhabeleistung)

 

-          die gesetzliche Unfallversicherung (Verletztengeld, Verletztenrente, Rehabilitationsleistungen)

 

-          die Sozialhilfe (Grundsicherung bei Erwerbsminderung und im Alter, Eingliederungshilfe)

 

 

 

Aus der Praxis

 

Ihnen wird die Auszahlung eine  Rente wegen Erwerbsminderung verweigert.

 

Wir überprüfen, ob sämtliche Erkrankungen bzw. Beeinträchtigungen in die Beurteilung eingeflossen sind und stellen sicher, dass alle notwendigen Belege dafür wie z.B. medizinischen Unterlagen o.Ä.  vorgelegt werden. Außerdem prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob andere Sozialleistungen, wie z.B. Arbeitslosengeld I, Krankengeld, Arbeitslosengeld II usw. zumindest in der Übergangszeit zu gewähren sind.

 

 

 

Ablehnung eines Rollstuhles durch die Krankenkasse

 

Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung ist eine Versorgung erforderlich, wenn das Hilfsmittel Grundbedürfnisse betrifft, d.h. im Falle des Rollstuhls die Fortbewegung in der räumlichen Umgebung der Wohnung. In der Praxis wird jedoch häufig übersehen, dass eine Versorgung mit dem Rollstuhl darüber hinaus nach den Grundsätzen der Eingliederungshilfe in Betracht kommt. Die Eingliederungshilfe dient der Teilhabe eines behinderten Menschen in der Gesellschaft. Insoweit sind nicht lediglich Grundbedürfnisse abzudecken. Die Krankenkasse ist verpflichtet bei ihrer Prüfung sämtliche sozialrechtliche Anspruchsgrundlagen miteinzubeziehen und somit auch die Eingliederungshilfe. Hier unterstützen wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

 

 

 

Ihre Krankenkasse hat überhöhte Beiträge festgesetzt.

 

Im Rahmen der Freiwilligen Krankenversicherung werden die Beiträge direkt beim Mitglied erhoben. Bei der Prüfung sind die Einkommensverhältnisse zugrunde zu legen. In der Praxis werden jedoch häufig auch Höchstsätze/überhöhte Beiträge in Ansatz gebracht, wobei dies nicht mit dem tatsächlichen Einkommen des Mitglieds übereinstimmt. Wir überprüfen für Sie, ob die Beitragsfestsetzung zu Recht erfolgt ist und ob diese auch für die Vergangenheit noch korrigiert werden kann.

 

 

 

Das Versorgungsamt weigert sich, Ihren beantragten Grad der Behinderung (GdB) oder ein Merkzeichen anzuerkennen.  

 

Die Festsetzung des Grades der Behinderung (GdB) erfolgt durch das Versorgungsamt auf der Grundlage Ihrer festgestellten Beeinträchtigungen. Da es sich hierbei um ein Massenverfahren handelt, werden häufig tatsächlich vorliegende Beschwerden übersehen. Gemeinsam mit Ihnen überprüfen wir, welche Behinderungen bisher zu Unrecht nicht anerkannt wurden bzw. welche Behinderungen zu wenig bewertet worden sind.

 

 

 

Die Berufsgenossenschaft lehnt Leistungen nach einem Arbeitsunfall ab.

 

Wir prüfen, ob sich tatsächlich - in rechtlicher Hinsicht - ein Unfall ereignet hat, d.h. ob der Gesundheitsschaden durch ein „von außen kommendes Ereignis“ aufgetreten ist. Abzugrenzen ist dies von inneren Vorgängen, wie z.B. altersbedingten Abnutzungen. Hierzu bedarf es häufig einer genauen Überprüfung des konkreten Vorganges.

 

Außerdem besteht häufig Streit darüber, nach welchem Prozentsatz die Verletztenrente zu gewähren ist. Dieser Prozentsatz wird als Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) bezeichnet.