Wohnungseigentumsrecht

 

Das Wohnungseigentumsrecht regelt insbesondere die Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer untereinander. Aufgrund der vielen verschiedenen Beteiligten - Privatpersonen, Hausverwaltungen, Eigentümer, Eigentümergemeinschaften, Mieter, Handwerker - ergeben sich unterschiedliche Interessen und damit viele Themenkomplexe:

 

  • Beschlussfassung bei baulichen Änderunge
  • Aufteilung von Mehrfamilienhäusern in Wohnungseigentum (Teilungserklärung)
  • Beschlussanfechtungsverfahren
  • Jahresabrechnung und Wirtschaftspläne
  • Instandhaltungsmaßnahmen
  • Wohngeldverfahren
  • Vertretung in Eigentümerversammlungen
  • Durchsetzung und Abwehr von Ansprüchen gegenüber der WEG

Häufig gilt es im Wohnungseigentumsrecht zunächst die Frage zu beantworten, ob Gemeinschaft- oder Sondereigentum vorliegt. Die Beantwortung dieser Frage ist nicht nur entscheidend für die Kostenverteilung und die Wirksamkeit von Beschlussfassungen, sondern kann auch für die Frage einer zulässigen Nutzung, bzw. Sondernutzung von Bedeutung sein.

 

Weitreichende Probleme bringen auch Mängel am Gemeinschaftseigentum, die zu weitergehenden Schäden am Sondereigentum führen. In diesen Fällen können wir Sie bei der Geltendmachung von Beseitigungs- und Schadensersatzansprüchen unterstützen.

 

An die Durchführung einer Eigentümerversammlung und die wirksame Beschlussfassung sind ebenfalls eine Vielzahl von Anforderungen gestellt, die bereits im Rahmen der Einladung Berücksichtigung finden sollten. Nur so kann vermieden werden, dass spätere Anfechtungsklagen gegen Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft aufgrund von formellen oder materiellen Mängeln Erfolg haben können.

 

Auch die Bestellung eines Verwalters und der Abschluss eines Verwaltervertrages ist von der Beschlussfassung bis zur inhaltlichen Gestaltung des Verwaltervertrages regelmäßig Gegenstand von Auseinandersetzungen. In diesem Zusammenhang stellen sich zudem oft Fragen zu den Rechten und Pflichten des Verwaltungsbeirates.

 

Nicht zuletzt gestaltet sich für Dritte die Durchsetzung von Forderungen (z.B. Werklohn eines Handwerkers) bereits aus dem Grunde als schwierig, weil der Anspruchsgegner nicht einfach ermittelbar ist.