krankheit im beruf

Aufgrund der zunehmenden Belastungen in der Arbeitswelt und mit dem steigenden Alter der Beschäftigten häufen sich statistisch Langzeiterkrankungen und häufige Kurzerkrankungen.

Gerade bei langfristigen Erkrankungen stellt sich für den Arbeitnehmer die Frage, wie der Lebensunterhalt auch zukünftig bestritten werden kann. Welche Sozialleistungen kommen in Betracht? Inwieweit hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Umsetzung an einen „leidensgerechten Arbeitsplatz“?
Für beide Seiten ist zu bewerten, ob dem Arbeitgeber die Fortführung des Arbeitsverhältnisses noch zugemutet werden kann bzw. wann dieser zur Kündigung berechtigt ist.

 

Unsere Leistungen bei Krankheit im Beruf:

  • Beratung und Vertretung in sozialrechtlichen Verfahren in Bezug auf die Weitergewährung von Entgeltersatzleistungen
  • Beratungen und Vertretung in Kündigungsschutzverfahren wegen personenbedingten, d. h. krankheitsbedingten Kündigungen
  • Hilfe bei der Durchsetzung eines leidensgerechten Arbeitsplatzes
  • Unterstützung von Arbeitgebern bei der Durchführung eines BEM
  • Vertretung und Beratung in arbeitsgerichtlichen Verfahren

Max Dengler

Fachanwalt für Sozial- und Versicherungsrecht

  0821 650997-20
  dengler@up-rechtsanwaelte.de

Katharina Friedrich

Rechtsanwältin

  0821 650997-10
  friedrich@up-rechtsanwaelte.de

Beratung zu betrieblichem Eingliederungsmanagement

Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) wurde zum 1. Mai 2004 eingeführt. Es hat sich in der Praxis inzwischen voll etabliert. Zum Tragen kommt es, wenn Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen am Stück oder wiederholt arbeitsunfähig sind.
In diesem Fall ist der Arbeitgeber verpflichtet BEM anzubieten. Ziel ist es, zusammen mit dem Mitarbeiter und der Schwerbehindertenvertretung zu klären, welche Möglichkeiten es gibt, die Arbeitsunfähigkeit zu beenden. Es wird außerdem geprüft, mit welchen Leistungen oder Hilfen einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann.

Das BEM kann im Übrigen auch mittelbar Einfluss auf den Fortbestand des Arbeitsverhältnisses haben. Zwar ist der Arbeitnehmer nicht zur aktiven Teilnahme am BEM verpflichtet, soweit er jedoch ein vom Arbeitgeber angebotenes BEM ablehnt, kann sich dies jedoch negativ auf ein Kündigungsschutzverfahren auswirken. Wir beraten, welche Schritte im Zuge einer BEM einzuleiten sind.

Beratung zu leidensgerechtem Arbeitsplatz

Aufgrund seiner Krankheit ist der Arbeitnehmer nicht mehr in der Lage an seinem ursprünglichen Arbeitsplatz zu arbeiten. In manchen Fällen wünscht der Arbeitnehmer dann die Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz, der seinem Leistungsvermögen entspricht. Der Arbeitgeber lehnt dies aber ab. In anderen Fällen beabsichtigt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen anderen Arbeitsplatz zuzuteilen. Dies hält wiederum der Arbeitnehmer für unzumutbar.

Entspricht der andere Arbeitsplatz der Qualifikation des Mitarbeiters? Ist die Umsetzung arbeitsvertraglich zulässig? Wurde ein ordnungsgemäßes BEM durchgeführt?

Ferner stellt sich häufig die Frage, inwieweit der Arbeitnehmer berechtigt ist, eine Arbeitsleistung zu verweigern, wenn er zwar nicht an seinem letzten Arbeitsplatz, aber an einer anderen Stelle eingesetzt werden kann.

Wir prüfen, ob die Zuteilung des Arbeitgebers rechtmäßig ist oder ein Anspruch des Arbeitnehmers auf Versetzung besteht.