betriebliches eingliederungsmanagement (BEM)

Unsere Leistungen

Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) wurde zum 1. Mai 2004 eingeführt. Es hat sich in der Praxis inzwischen voll etabliert. Zum Tragen kommt es, wenn Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen am Stück oder wiederholt arbeitsunfähig sind.

In diesem Fall ist der Arbeitgeber verpflichtet das BEM anzubieten. Ziel ist es, zusammen mit dem Mitarbeiter und der Schwerbehindertenvertretung zu klären, welche Möglichkeiten es gibt, die Arbeitsunfähigkeit zu beenden. Es wird außerdem geprüft, mit welchen Leistungen oder Hilfen einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann.

Das BEM kann im Übrigen auch mittelbar Einfluss auf den Fortbestand des Arbeitsverhältnisses haben:

Zwar ist der Arbeitnehmer nicht zur aktiven Teilnahme am BEM verpflichtet, soweit er jedoch ein vom Arbeitgeber angebotenes BEM ablehnt, kann sich dies jedoch negativ auf ein Kündigungsschutzverfahren auswirken.

Auf einen Blick

– Wir beraten Arbeitgeber, welche Schritte beim BEM einzuleiten sind
– Wir betreuen Arbeitgeber während des BEM-Verfahrens

Max Dengler

Fachanwalt für Sozial- und Versicherungsrecht

  0821 650997-20
  dengler@up-rechtsanwaelte.de

Katharina Friedrich

Rechtsanwältin

  0821 650997-10
  friedrich@up-rechtsanwaelte.de

Aus der Praxis

Ein Arbeitnehmer war innerhalb eines Jahres länger als 6 Wochen arbeitsunfähig krank. Der Einsatz am bisherigen Arbeitsplatz ist nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.

Zu prüfen ist, welche Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten im Betrieb existieren, d.h. inwieweit der bisherige Arbeitsplatz angepasst werden kann und inwieweit Umsetzungsmöglichkeiten bestehen.

Darüber hinaus ist zu klären, welche Unterstützungsleistungen z.B. durch die Deutsche Rentenversicherung oder das Integrationsamt in Betracht kommen.

Ist ein Arbeitnehmer aufgrund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Dauer nicht in der Lage seine berufliche Tätigkeit aufzunehmen, darf eine personenbedingte Kündigung ausgesprochen werden. Diese setzt jedoch grundsätzlich voraus, dass das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) korrekt durchgeführt wurde.

Wir unterstützen den Arbeitgeber bei der Einhaltung und Durchführung dieser umfangreichen, formellen Anforderungen. Das Kündigungsverfahren ist bei uns ebenfalls in besten Händen. (evtl. Verlinkung Arbeitsrecht).

Zwischenüberschrift zwei

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