arbeitsverträge

Ein Arbeitsvertrag sollte klar und ohne Interpretationsspielraum formuliert sein um im Streitfall eine schnelle Einigung zu ermöglichen. Er kann mündlich geschlossen werden, es empfiehlt sich allerdings zur Rechtssicherheit diesen schriftlich aus zu gestalten. Zu berücksichtigen sind unter anderem die Rechtmäßigkeit einer Befristung, Urlaubsansprüche sowie Kündigungsfristen. Von besonderer Bedeutung sind zudem die für einen Betrieb geltenden tarifvertraglichen Regelungen.

Unsere Leistungen bei Arbeitsverträgen:

  • Gestaltung, Prüfung und Überarbeitung von Arbeitsverträgen
  • Rechtssichere Gestaltung von Kündigungen
  • Führung von Verhandlungen und Gerichtsverfahren

Peter Umbach

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

  0821 650997-10
  umbach@up-rechtsanwaelte.de

Katharina Friedrich

Rechtsanwältin

  0821 650997-10
  friedrich@up-rechtsanwaelte.de

Beratung zur Änderung des Tätigkeitfeldes

„Der Arbeitgeber ist befugt, dem Arbeitnehmer andere gleichwertige Arbeitsaufgaben zuzuweisen“. Steht dieser Passus im Arbeitsvertrag, bedeutet dies für den Arbeitgeber das Recht, Positionen und den Tätigkeitsbereich zu ändern.

Die Beschreibung im Arbeitsvertrag legt den Umfang der möglichen Arbeitsaufgaben des Arbeitnehmers fest und definiert damit gleichzeitig den Umfang des Weisungsrechts. Des Weiteren sollten die Tätigkeitsbeschreibungen nicht durch umfassende Weisungsklauseln oder fachliche Versetzungsbefugnisse entkräftet werden.

Wir gestalten die Verträge nach den Vorstellungen der Vertragsparteien und bestimmen den Umfang von Weisungsrechten.

Beratung zu Rückzahlungsklauseln und Signing Bonus

In manchen Fällen bietet sich zum Anreiz für den Abschluss eines Arbeitsverhältnisses die Vereinbarung eines Signing Bonus (= Einstellungsbonus) an.
Der Bonus ist seitens des Arbeitgebers eine im Vertrauen geleistete Vorschusszahlung in die Leistung und das potenzielle Wirken einer Person, die an das Unternehmen gebunden werden soll. Allerdings erwartet der Arbeitgeber zukünftig auch dementsprechende Leistungen. Kündigt der Arbeitnehmer hingegen schon bald nach Abschluss des Arbeitsvertrages, stellt sich die Frage einer möglichen Rückforderung des Signing Bonus.

Wir helfen Ihnen bei der Ausgestaltung einer solchen Rückzahlungsklausel unter Beachtung der aktuellen Rechtsprechung.

Beratung zu nachvertraglichem Wettbewerbsverbot

Beim Abschluss von Arbeitsverträgen mit Führungs- und Fachkräften sowie Vertriebs- und Außendienstmitarbeitern, besteht häufig Interesse an der Vereinbarung eines nachvertraglichen Wettbewerbsverbotes.

Ein Wettbewerbsverbot ist nur dann verpflichtend, wenn es den berechtigten geschäftlichen Interessen des Arbeitgebers dient. Die Rechtsprechung stellt hohe Anforderungen an die Vereinbarung eines nachvertraglichen Wettbewerbsverbots.

Zu berücksichtigen und abzuwägen sind u.a. die Erschwerung des beruflichen Fortkommens, die räumliche und zeitliche Begrenzung des Verbots, die Möglichkeit einer unternehmensbezogenen Verbotsklausel, die Höhe einer Karenzentschädigung sowie der Kundenschutz.

Wir beraten Sie in Bezug auf die Vereinbarung eines wirksamen und interessengerechten Wettbewerbsverbots.